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Älter für jünger: Ausbilder sind für die kommenden Fachkräfte verantwortlich – und gleichzeitig profitierendie Auszubildenden von deren Erfahrung. FOTO: INSTA_PHOTOS - STOCK.ADOBE.COM

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Wie werde ich Ausbilder im Betrieb?

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Auszubildende können für Unternehmen künftige Fachkräfte sein. Eine gute Betreuung des Nachwuchses im Betrieb ist also wichtig. Aber wie wird man eigentlich Ausbilder oder Ausbilderin?Als Ausbilderin oder Ausbilder im Betrieb kann man Verantwortung für eine neue Generation an Fachkräften übernehmen. Aber wie kommt man eigentlich in diese Rolle?

Dazu benennt ein Unternehmen aus dem Kreis der Fachkräfte eine verantwortliche Ausbilderin oder einen Ausbilder bei der zuständigen Kammer, erklärt Jessica Furnell, Ausbildungsberaterin bei der Handelskammer Hamburg. Grundsätzlich müssen die benannten Fachkräfte persönlich und fachlich geeignet sein und das auch nachweisen können, so die Expertin. Das müssen sie in der sogenannten Ausbildereignungsprüfung an der jeweils zuständigen Handels- oder Handwerkskammer nachweisen. Im Handwerk ist dieser „Ausbilderschein“ in der Regel ohnehin Teil der Meisterausbildung.

Für die Prüfung gibt es Vorbereitungskurse. Die Teilnahme ist laut Furnell allerdings freiwillig. Wer will, kann sich selbstständig auf die Prüfung vorbereiten. dpa