Wie abgefahren...
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Wie abgefahren...

FOTO: NDABCREATIVITY - STOCK.ADOBE.COM

Wie abgefahren...

Mobilität

Das Schiebedach offen bis zum Anschlag, vielleicht ganz oben ohne. Ab ins Grüne, die Haare fliegen im Wind. Und zum krönenden Schluss des Tages: Die Einkehr im Biergarten mit seinen so wunderbaren alten Bäumen.Das möchte man nicht missen – trotz aller Unbilden mit dem so ins Gerede gekommenen Auto. Und vielleicht einem ein wenig schlechten Gewissen, geschuldet hauptsächlich den angeblich für die Umwelt so schädlichen Diesel oder Benziner. Doch geben‘s wir zu: Endliche Rohstoffe einfach so durch den noch so ausgeklügelten Verbrennungsmotor zu jagen – die Zeiten neigen sich langsam aber sicher dem Ende entgegen.

Aber was wäre all die Kunst von Physikern und Ingenieuren, wenn sie nicht Lösungen parat hätten für den Erhalt der individuellen Mobilität! Der Elektromotor mit seiner Batterie? Das ist nur eine Option. Für den Übergang wären auch E-Fuels denkbar; ebenfalls zeitlich begrenzt: die Hybridlösungen. Oder doch der Wasserstoff? Was sich letztlich durchsetzen wird, für die Antwort wäre eine Ausfahrt nach Delphi angesagt. Das Orakel wird‘s schon richten. Und dann ab unter die schattigen Bäume einer Taverne. kin

Steuern sparen mit Wallbox-Nachrüstung

Berlin. Wer seine vermietete Immobilie mit einer oder mehreren Ladestationen ausstattet, kann die dafür angefallenen Kosten steuerlich geltend machen. Steuerrechtlich werden nachgerüstete E-Ladesäulen als eigenständige Wirtschaftsgüter betrachtet. Die Kosten für die Nachrüstung der Ladesäule müssen Vermieter daher über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abschreiben.

Dabei haben sie einen gewissen Spielraum. Die Finanzverwaltung setzt bei intelligenten Wandladestationen – sogenannten Wallboxen oder Wall Connectoren – eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von sechs bis zehn Jahren an. Über diese Zeit hinweg können Vermieter die Anschaffungs- und Installationskosten, aber auch die eventuell notwendige Genehmigung durch den Netzbetreiber, komplett abschreiben.

Nicht nur Vermieter profitieren

Auch Steuerpflichtige, die an oder in der privaten Immobilie eine Ladeinfrastruktur nachrüsten, können die dafür anfallenden Kosten steuerlich geltend machen. Für die Installationskosten und eine in Rechnung gestellte Anfahrtspauschale des Elektrofachbetriebs kann eine Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen in Höhe von 20 Prozent der Gesamtsumme, maximal aber 1200 Euro, geltend gemacht werden.