Wege nach der Operation
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Wege nach der Operation

Sensibler Bereich: Die linke Brust nach einem Eingriff. FOTO: SRISAKORN - STOCK.ADOBE.COM  

Wege nach der Operation

Wie nach der Diagnose Brustkrebs medizinisch, therapeutisch und optisch behandelt werden kann.

Gesundheit

Das Wichtigste vorne weg: Die heutige Medizin kann sehr viel tun, wenn die Brustkrebs-Diagnose gestellt wird. Ein großer Fokus liegt dabei auf dem Vertrauen zu Ärzten, Kliniken und in die jeweilige Therapie. Zuversicht und Begleitung von Menschen, die man liebt, sind ebenfalls von elementarer Bedeutung. Der Tumor muss entfernt werden – und das an einer für Frauen so wichtigen Stelle, der Brust. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten der Operation. Der am häufigsten durchgeführte Eingriff ist die brusterhaltende Operation (BET). Hierbei bleibt die Brust so weit wie möglich erhalten, danach kann mit einem Lymphbustier die Brust stabilisiert werden, und so die Wunde gut heilen. Die Versorgung kann bereits in der Klinik erfolgen. 

GEMEINSAM ENTSCHEIDEN

Muss keine Kompression ausgeführt werden, reicht ein Bustier, möglichst ohne Nähte. Was für die betroffene Frau notwendig ist, entscheidet der Arzt oder die Ärztin im gemeinsamen Gespräch.

Sollten die Brüste nach der Therapie doch ungleich sein, ist es möglich, dies mit einer medizinischen Silikonschale und einem passenden BH mit Tasche auszugleichen. Hierfür zuständig sind die niedergelassene gynäkologische Praxis und ein qualifiziertes Sanitätshaus.

Erfordert die Art und Größe des Tumors eine Ablatio, also das Entfernen der kranken Brust, gibt es ebenfalls verschiedene Varianten.

Bereits am Krankenbett ist es möglich, eine Erstversorgungsprothese zu erhalten. Sie ist leicht, aus weichem Material und kann im eigenen BH platziert werden. So wird die operierte Seite optisch ein wenig ausgeglichen, und die Wunde hat Zeit zum Heilen. Auf Wunsch der erkrankten Frau kann das Personal der Klinik dies in die Wege leiten.

Eine Anpassung mit einer sehr natürlich aussehenden Silikonprothese und den dazu passenden BHs verordnet nach der Entlassung die jeweilige gynäkologische Praxis.

Falls ein Aufbau gewünscht wird, erfolgt die Beratung bereits in der Klinik. Auch hierzu gibt es nach der Operation Hilfsmittel, die die Heilung fördern und den Heilungsprozess unterstützen.

Müssen beide Brüste entfernt werden, entscheidet die betroffene Frau, was sie möchte. Für beide Seiten sind sowohl Erstversorgungs- als auch Silikonprothesen mit entsprechenden BHs möglich. Falls medizinisch vertretbar, gilt das auch für einen Wiederaufbau.

Alle Hilfsmittel zum Ausgleich werden, soweit medizinisch notwendig, von ärztlicher Seite verordnet. Über eine Heil- und Hilfsmittelnummer sind diese mittels Rezept erhältlich. pm

Bei Kälte umstellen: Andere Hautpflege ab Herbst

An kalten Tagen braucht die Haut mehr Fett, an warmen mehr Feuchtigkeit in der Creme. Aber wann stellt man um?

Im Winter wird die Haut eher trocken, spröde und rissig. Das kann an einer verwendeten Hautpflege liegen, die eigentlich besser zum Sommer passt. Denn: Bei sinkenden Temperaturen benötigt die Haut mehr Fett, da sich die Talgproduktion mit zunehmender Kälte vermindert, erklärt das Portal Haut.de.

Daher ist es sinnvoll, für die kalte Zeit des Jahres die Pflege umzustellen. Etwa auf reichhaltige und fettende Cremes, mit Inhaltsstoffen wie Urea und Sheabutter. Ein Produkt der Pflegeroutine der Haut sollte außerdem feuchtigkeitsspendend sein, um ihr die verlorene Feuchtigkeit zurückzugeben.

Wann man die Pflege umstellt, hängt von den Umgebungsbedingungen ab, erklärt Birgit Huber vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW). Wenn draußen auch im späten Herbst noch hohe Temperaturen sind, kann man weiter die leichte Sommerpflege nutzen. „Wenn es kühler wird, ist es angebracht, auf die fettbetonte Pflege umzusteigen. Vielleicht kann man im Herbst je nach Witterung auch einmal wechseln.“ pm