Staat hilft beim barrierefreien Bauen mit
Anzeige
Staat hilft beim barrierefreien Bauen mit

Sichere Sache: Ein spezieller Lift für Rollstuhlfahrer hilft nach oben und unten. FOTO: ROMASET - STOCK.ADOBE.COM

Staat hilft beim barrierefreien Bauen mit

Ob Treppenlift, Aufzug oder Rampe: Wer seine Wohnung barrierefrei umbauen möchte, kann sich von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für seine Baumaßnahmen finanziell unterstützen lassen.

Gesundheit

Private Eigentümer oder Mieter können wieder Zuschüsse für den barrierefreien Umbau bei der KfW beantragen. Dazu sollte der Antrag vor den Arbeiten im KfW-Zuschussportal gestellt werden. Solange der Fördertopf gefüllt ist, sind Zuschüsse bis zu einer Höhe von 6250 Euro möglich. Das Alter des Bewohners spielt laut KfW keine Rolle. Unterstützt werden alle Bauprojekte, die Barrieren in der Wohnung reduzieren möchten – auch für den Kauf von umgebauten Wohnraum. Unter anderem zählen dazu das Verbreitern der Wege, Barrieren am Eingang von Haus und Wohnung sowie größere Projekte wie Treppenlifte, Hebe- oder Plattformlifte und das Versetzen von Wänden.

UNÜBERWINDBARE HINDERNISSE BESEITIGEN

Denn Treppen können für Menschen, die nicht mehr sicher zu Fuß sind, zum schier unüberwindbaren Hindernis werden. Besonders Ältere – aber nicht nur sie – schränkt das zuhause stark ein. Mit Umbauten lässt sich das ändern. Wer nichts oder eventuell spät unternimmt, verliert viel Zeit an erhöhter Lebensqualität – und läuft darüber hinaus Gefahr, dass staatliche Hilfen wie derzeit auslaufen – und damit die Finanzierung erschwert wird.

Der wichtigste Gradmesser neben der Vermeidung von Stürzen sei die Alltagsbewältigung, sagt Michael Hubert von der Agentur Barrierefrei NRW. Wenn einem die Treppe als Barriere erscheint, die einen daran hindert, bestimmte Dinge zu tun und man sich deswegen in seiner Selbstständigkeit eingeschränkt fühlt, sollte man handeln. Und derzeit stimmt die Kreditfinanzierung über die KfW. dpa