Anzeige
Flitzer unter Strom

Die flotten Elektroroller bringen viel Spaß. Auch wegen der beeindruckenden Beschleunigung. FOTO: NATA_ZHEKOVA - STOCK.ADOBE.COM

Flitzer unter Strom

Auf was bei E-Motorrollern zu achten ist

Mobilität

Zweiräder boomen. Aber nicht nur Fahrräder, sondern auch Motorräder und Motorroller erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Das gilt auch für die Roller unter Strom. „Der Trend zum Elektroroller ist schon seit vier, fünf Jahren zu erkennen“, sagt Constantin Hack. „Das liegt nicht zuletzt daran, dass diese Roller, die meist aus Fernost kommen, immer billiger angeboten werden, da die Technik im Vergleich zu einem konventionellen Motorroller mit Verbrenner deutlich simpler ist“. Entsprechend seien Fahrzeuge von Marken wie Kymco oder Unu in der Regel auch zuverlässig, so der Technik-Fachmann beim Auto Club Europa (ACE).

Für Michael Lenzen taugen Elektroroller gar als Alternative zum Auto oder dem Öffentlichen Personennahverkehr. Das zunehmend wachsende Angebot an E-Rollern teile sich in verschiedene Kategorien auf: „Da sind zunächst die E-Roller bis 25 km/h, die ab 15 Jahren mit Mofa-Führerschein gefahren werden dürfen“, erklärt der Vorsitzende des Bundesverbandes der Motorradfahrer. E-Roller bis 45 km/h seien mit dem Pkw-Führerschein erlaubt.

„Ansonsten ist ein Moped-Führerschein erforderlich, der ab 16 Jahren gemacht werden kann“, sagt Lenzen. Diese kämen vor allem für die Stadt in Frage. E-Roller, die bis zu 80 km/h schnell sind und den Führerschein Klasse A1 erfordern, hält Lenzen auch geeignet für größere Distanzen. „Und für Roller, die 100 km/h und schneller sind, gilt das erst recht. Hier ist aber der Motorradführerschein erforderlich“.

WIE WEIT WILL ICH EIGENTLICH KOMMEN?
Faktoren, die den Kauf bestimmen, sind in erster Linie Reichweite und Zuladung . „Die Reichweite ist von der Größe und Kapazität der Batterie abhängig, bei Rollern bis 45 km/h liegen sie zwischen 40 und 80 Kilometern, was in den meisten Fällen für den Weg zur Arbeit und zurück reichen sollte“. Der neue Kymco-Roller mit Strom bringt es mit insgesamt fünf Batterien gar auf 200 Kilometer.