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Engagierte Könner gesuchter denn je!

Engagierte Könner gesuchter denn je!

Karriere

Der Bedarf an Pflegekräften wie etwa auch an Erziehern ist größer denn je. Um die Ausbildung attraktiver und moderner zu machen, gab es daher in den vergangenen Jahren zahlreiche Neuerungen. Wie sehen die klassischen Wege aus?Wer sich für das Berufsfeld Pflege interessiert, kann sich zwischen verschiedenen Karrierewegen entscheiden. Seit die Pflegeberufe Anfang 2020 reformiert wurden, gehört die duale Ausbildung zum Pflegefachmann oder zur Pflegefachfrau zum Standard. Darauf macht die Bundesagentur für Arbeit auf „abi.de“ aufmerksam.

Die damals neu geschaffene generalistische Ausbildung bereitet angehende Pflegefachleute darauf vor, Menschen in jedem Alter und in allen Versorgungsbereichen zu pflegen, erklärt Otto Pompe, Berufsberater bei der Agentur für Arbeit. Die bisherigen Ausbildungsberufe in der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege wurden damit abgelöst.

SPEZIALISIERUNG DURCH VERTIEFUNG WEITER MÖGLICH

Angehende Pflegefachleute lernen die Theorie an anerkannten Pflegeschulen und die Praxis im Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung. Mit Ende der Ausbildung erlangen sie einen EU-weit anerkannten Berufsabschluss und können sich flexibel entscheiden, in welchem Fachbereich sie arbeiten wollen.

Ein Vertiefungseinsatz während der Ausbildung, etwa in der Alten- oder Kinderkrankenpflege, kann aber zu einem gesonderten Abschluss in dieser Spezialisierung führen.

ERZIEHERINNEN SIND IN VIELEN ROLLEN UNTERWEGS

Mal Forscherin, mal Handwerkerin, dann wieder Seelentrösterin: Erzieherinnen und Erzieher finden sich täglich in vielen verschiedenen Rollen wieder. Der Beruf kann so erfüllend wie herausfordernd sein. Erzieherinnen und Erzieher beobachten das Verhalten der Kinder, dokumentieren deren Bildungs- und Entwicklungswege und beraten die Familie. „Der Beruf bietet Raum für viel Kreativität, da es keine festen Lehrpläne gibt, sondern es möglich ist, die Bildungs- und Erziehungsarbeit kindgerecht und individuell zu gestalten“, so Barbara Nolte vom Verband Bildung und Erziehung (VBE). Kinder und Familien zu begleiten sei in der Tat eine anspruchsvolle, vielfältige und herausfordernde Aufgabe.
   

„Eltern sind in unserer Zeit ständig herausgefordert zwischen den Erwartungen, die von ganz unterschiedlichen Seiten an sie herangetragen werden. Als evangelische Kindertagesstätten versuchen wir die Erziehenden zu entlasten, sie angemessen zu unterstützen und ihnen ein verlässlicher Partner in ihrer Erziehungsverantwortung zu sein.“

Diakon Patrick Zipse, Evangelische Kirchengemeinde in Remchingen
  

Die Ausbildung und die Voraussetzungen dafür sind nicht einheitlich geregelt. Die Ausbildung erfolgt nach VBE-Angaben entweder an einem Berufskolleg, einer Fachschule für Sozialpädagogik oder einer Fachakademie. Auf der Seite Berufenet der Bundesagentur für Arbeit können sich Interessierte über die Zugangsvoraussetzungen informieren. tmn/kin