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Die Renaissance der Wildbeeren

FOTO: 520909120 - STOCK.ADOBE.COM

Die Renaissance der Wildbeeren

 

Wohnen & Garten

Während es in früheren Zeiten zum Alltag gehörte, die wild wachsenden Pflanzen im Garten – und auch im Wald und an Wegrändern – als Nahrungsmittel zu nutzen, sind heute nur noch sehr wenige Verarbeitungsformen von Wildbeeren und -pflanzen in Erinnerung geblieben.

Doch in vielen Gärten erleben sie seit einiger Zeit eine Art Renaissance: Wildbeeren wie Holunder, Kornelkirsche, Apfelbeere oder Schlehe sehen dabei nicht nur hübsch aus, sie machen auch wenig Arbeit und nützen mit ihren leckeren, essbaren Früchten sowohl Mensch als auch Tier gleichermaßen. Denn neben den Früchten haben auch die Blüten dieser Wilden ihren Reiz – unter andrem sind die Gehölze als Nahrungsquelle für Bienen von großer Bedeutung. Sie sind meist kaum bis gar nicht züchterisch bearbeitet.

Zudem besitzen die Wildbeeren zahlreiche gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Ob nun autochthon (gebietsheimisch), heimisch oder zugereist – jedes Obst hat sein eigenes Potenzial und peppt den Speiseplan perfekt und individuell auf.

Generell sind wilde Beeren zwar kleiner, dafür aber umso schmackhafter als die gezüchteten Beeren. Gleichzeitig vitaminund mineralstoffreich sowie kalorienarm, stimulieren sie durch ihren hohen Gehalt an Ballaststoffen die Darmtätigkeit. bac/pm