Das kann sich doch sehen lassen
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Das kann sich doch sehen lassen

Gelungener Wandel: Der neue Restaurantbereich fügt sich harmonisch ein. FOTOS: CHRISTOPH VON ZEPELIN

Das kann sich doch sehen lassen

Edeka Niefern – Neues Restaurant sorgt für ein rundes Einkaufserlebnis

Genuss

Seit 2012 betreiben Susanne Krämer-Kuhnle und ihr Mann Ferdinand Krämer den Edeka-Markt in Niefern an der Pforz- heimer Straße. Jetzt hat sich Bemerkenswertes getan: Der Markt wurde um rund 70 Quadrat- meter erweitert. Aus dem ehemaligen Back-Shop hat sich ein veritables Restaurant entwickelt.

MICHAEL MÜRLE UND RALF BACHMAYER

Vom Frühstück bis zum Abendessen werden die Gäste hier mit frisch zubereiteten und qualitativ hochwertigen Gerichten verwöhnt. Auch der Bäckerei-Bereich wurde modernisiert und umgestaltet. Erste Überlegungen zu diesem Schritt gab es bereits im Frühjahr 2018. Damals lief der Vertrag mit der Bäckerei aus, die bis dato mit ihrer Filiale im Edeka-Markt eingemietet war. Inhaberin Susanne Krämer-Kuhnle und ihr Mann Ferdinand Krämer liebäugelten damit, den etwas in die Jahre gekommenen Back- Shop aufzuwerten und in Eigenregie zu übernehmen. Ferdinand Krämer: „Die Bedürfnisse der Kunden haben sich gewandelt. Gerade für Familien wird der Einkauf oftmals zu einem kleinen Event, zu dessen Abschluss dann auch ein Mittag- oder Abendessen gehört. Oder er beginnt mit dem Frühstück vor Ort.“

DAS NIVEAU ANGEHOBEN

Auch im Umfeld mit den ganzen Firmen in der Nähe gebe es einen gestiegenen Bedarf an Mittagstisch-Angeboten. „Diese Entwicklung haben wir aufgegriffen, ein sehr schönes, großzügiges Ambiente geschaffen, tolles Fachpersonal – unter anderem eine Köchin und einen Koch – eingestellt und die Küche technisch auf Top-Niveau gebracht“, erläutern die Krämers und bringen es auf den Punkt: „Man kann hier richtig schön essen. Vom Sandwich über Kaffee und Kuchen bis zum Premiumfleisch samt exzellenter Wein-Begleitung.“ Ein Blick auf die Karte zeigt: Das Spektrum reicht vom typisch schwäbischen Zwiebelrostbraten mit hausgemachten Spätzle bis zu Ferdinands Burger mit Cheddarkäse und Speck. Ferdinand Krämer kommt ins Schwärmen, wenn er von den Möglichkeiten der neuen Location erzählt. Als Metzgermeister legt er besonderen Wert auf die Qualität des angebotenen Fleischs und kann sich in Zukunft auch stilvolle Grill-Events vorstellen. Beim Mittagstisch mit Preisen unter acht Euro werden aber täglich auch vegetarische Gerichte angeboten.

AUSGEKLÜGELTES KONZEPT

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Was darf ́s denn sein? An der neuen Restauranttheke erwartet die Kunden eine leckere Auswahl an Gerichten.Was darf ́s denn sein? An der neuen Restauranttheke erwartet die Kunden eine leckere Auswahl an Gerichten.

Stichwort „Events“: Geplant sind auch Wein- und Whisky-Verkostungen. Für geschlossene Gesellschaften kann das Restaurant komplett privat genutzt werden. Generell wurden hier Ideen entwickelt und umgesetzt, die sowohl den Weitblick, als auch die Ambitionen des Ehepaars Krämer widerspiegeln. „Wir wollen uns mit den Besten messen“, erklärt Geschäftsführer Krämer. Dazu gehört für ihn nicht nur die Qualität des Angebots, sondern auch das ideenreiche „Drumherhum“. So wurde eine Kinder-Spielecke eingerichtet und für die Größeren gibt es einen „Chill-Bereich“ mit Büchern im Regal. Was noch aussteht: In den nächsten Tagen wird der Außenbereich mit stilvollen Lounge-Möbeln ausgestattet.

WOHL ÜBERLEGTE SCHRITTE

Das Gebäude gehört der Baugenossenschaft Arlinger. Das Wohnungsunternehmen ist mit der Gemeinde Niefern-Öschelbronn traditionell eng verbunden. Arlinger verfügt über eine beträchtliche Zahl an Mietwohnungen in der Brunnengemeinde, engagiert sich aber darüber hinaus auch immer wieder für die Weiterentwicklung der Infrastruktur und des Handelsangebots am Ort.

Als die Überlegungen zur Erweiterung des Edeka-Marktes aufkamen, suchten die Betreiber gleich den Kontakt zur Baugenossenschaft und sprachen mit Carsten von Zepelin, Vorstandsvorsitzender der Baugenossenschaft.

Dieser kommentiert das Projekt so: „Wir schätzen diesen unternehmerischen Weitblick der beiden sehr. Großartig, dass sie über den Tellerrand hinaus schauen und sich den aktuellen Entwicklungen stellen. Und es sind beileibe keine unrealistischen Konzepte, sondern wohl überlegte Schritte.“

AUFWAND, DER SICH LOHNT

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Wohlfühlambiente im Lebensmittelladen: Hier lässt sich der Besuch im Einkaufsmarkt abrunden – oder voller Energie starten.

Arlinger stimmte dem Projekt nicht nur zu, sondern übernahm als Gebäude-Eigentümer auch einen Großteil der erforderlichen Investitionen. Mit der Planung und Bauleitung wurde Architekt Jochen Abraham beauftragt, der auch schon vor rund zehn Jahren für den Neubau verantwortlich gezeichnet hatte.

Obwohl es beim jetzigen Vorhaben lediglich um einen Anbau von rund 70 Quadratmetern ging, war der Aufwand beträchtlich. Schließlich musste die Bodenplatte erweitert und der neu angebaute Gebäudeteil gedämmt und isoliert werden.

Überdies kann man sich vorstellen, dass bei einer professionellen Gastro-Küche alle gebäudetechnischen Gewerke betroffen sind: Sanitär, Abluft, Klima. Zudem wurde eigens ein Fettabscheider installiert, und wegen des höheren Strombedarfs mussten auch die Versorgungsleitungen neu dimensioniert werden.

Insgesamt dauerte die Baumaßnahme rund acht Monate. Die feierliche Einweihung fand am Dienstag, 14. September statt. Jetzt sollen sich die ersten Gäste von der Qualität und Vielfalt des Angebots überraschen lassen. Die Öffnungszeiten des neuen Restaurants entsprechen jenen des Supermarktes. Nachzulesen sind die- se auf der Website, auf der man – ganz praktisch – auch die Wochenkarte mit den Gerichten des Mittagstischs findet.

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»Das Restaurant bedeutet für uns eine Aufwertung des gesamten Standorts. Wir freuen uns auf zufridene Kunden, die nun Ihren Einkauf mit einem leckeren Essen – vom Feinschmecker-Frühstück über Gerichte à la carte bis hin zu wechselnden Tagesessen – verbinden können.«

Ferdinand Krämer und Susanne Krämer-Kuhnle
Geschäftsführer und Inhaberin des Edeka-Markts

Auf einen Blick

Projekt: Umbau des ehemaligen Backshops zum Restaurant
Fläche: 70 Quadratmeter
Umbauzeit: Acht Monate
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 8– 21 Uhr
Gebäude-Eigentümer: Arlinger Baugenossenschaft
Architekt: Jochen Abraham

bac